Rebschnitt im Winter

Ein kurzer Lagebericht aus dem Weinberg:

Nachdem die Vegetationsperiode beendet ist - das Laub ist abgefallen und das Holz ausgereift - beginnen wir mit dem Rebschnitt. Diese Pflegemaßnahme beeinflusst bereits Menge und Qualität des kommenden Jahrgangs. Ziel ist es, den Rebstock optimal zu verjüngen, ohne dabei zu viel "altes Holz" zu entfernen, denn dieses ist eine wichtige Kraftreserve des Rebstocks. Und da hat jeder Winzer seine ureigene „Handschrift“, mit der er die Erziehung, das Wachstum, den Ertrag eines Weinberges über Jahre entscheidend gestaltet und prägt. Es ist also Weitsicht und Einfühlungsvermögen gefragt, denn mit einem guten Rebbestand arbeitet man gerne bis zu 40 Jahre...

Der Rebschnitt ist neben der Traubenlese die zeitintensivste Arbeit im Weinbau. Jeder Rebstock muss individuell betrachtet und beurteilt werden - besonders nach zwei so extrem trockenen und heißen Sommern...

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